Festival d'Avignon 2016: Babel 7.16
Festspiele Avignon
6.-24.Juli 2016
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Festival d'Avignon 2016
 
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Babel 7.16
Choreographie: Sidi Larbi Cherkaoui et Damien Jalet
Bühnenbild:Antony Gromley
Produktion: Eastman, La Monnaie/De Munt (Brüssel)
20. - 23. Juli 2016, 22 - 24 h
 

 

Fotos: Christophe Raynaud de Lage  
 

 

Sidi Larbi Cherkaoui und Damien Jalett haben ein Balett zur heutigen Zeit geschaffen, zu den Verständigungsproblemen von Menschen, die in Massen an einigen Orten zusammentreffen. Dieses nicht allmählich gewachsene Zusammenleben bereitet Schwierigkeiten, führt zu Konfrontationen, die aber durch Rückbesinnung auf die gemeinsamen und die eigenen Werte überwunden werden können. Die Gefahr bestehe in der Abgrenzung, in der Ausgrenzung von Menschen, durch ihre Spiegelneuronen sind aber die Menschen in der Lage, sich in die Situation des Anderen hineinzufühlen. Für die Aufführung bei dem Festival wurden viele Tänzer aus früheren Inszenierungen erneut zusammengeführt, was erstaunlich gut geklappt habe.

 

 

 

Nach einem alten Mythos wollte Gott sein Gebiet nicht mit den Menschen teilen, aber die Menschen wollten alle dort sein, wo Gott war. Da gab Gott den Menschen unterschiedliche Sprachen, damit sie sich auf der Erde verteilen. Auf der Bühne können die fünf Quader mit Aluminium-Kanten fünf Erdteile symbolisieren. Die Tänzer bewegen sich frei zwischen ihnen und begeistern mit ihrer Energie und ihrer Leichtigkeit.

 

  

 

 

  
 

 

 

 

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Redaktion: Dr. Georg J. Vigier, Kulturnetz
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